2026.10.26_Ein Wochenende ohne Geld

Wiederholung der Grammatik:


Thomas läuft drei Mal pro Woche. Er läuft…………………als sein Bruder. (viel)

Ohne Internet zu leben, ist für mich………………….Problem von allen. (groß/gut)

Der Kölner Dom ist…………………..als unsere Dorfkirche. (hoch)

Ich trinke gerne Tee, aber Kaffee trinke ich…………………. (gern)

Meine Oma wohnt……………………am Bahnhof als ich. (nah)

Dieses Jahr haben wir……………….Geld für den Urlaub ausgegeben als letztes Jahr. (viel)

Wer von euch kann………………….springen? (hoch)

Pizza schmeckt mir…………………. Ich könnte sie jeden Tag essen! (gut)


Zwei wichtige Hinweise:


  1. „gern“ und „viel“ funktionieren grammatikalisch wie Adjektive, aber in der Konversation nutzen wir sie meistens als Adverbien, um Hobbys, Vorlieben oder Mengen auszudrücken:

    • Ich spiele gern Tennis, aber ich schwimme lieber.

    • Im Homeoffice arbeite ich am liebsten.


  1. Achtung bei den Buchstabenwechseln bei „hoch“ und „nah“:

    • Bei hoch fällt im Komparativ das „c“ weg (höher), aber im Superlativ kommt es wieder zurück (am höchsten).

    • Bei nah kommt im Superlativ die Buchstabengruppe „ch“ dazu (am nächsten). Das ist besonders wichtig für die Rechtschreibung.


Ein Wochenende ohne Geld


Wortschatz


kostenlos / umsonst / gratis – zadarmo, bezplatne

der Eintritt, -e – vstupné (napr. der freie Eintritt – voľný vstup)

die Erholung in der Natur – oddych/relax v prírode

eine Wanderung machen – robiť túru / ísť na turistiku

die Umgebung erkunden – preskúmať okolie

das Picknick im Park – piknik v parku

die Schnitzeljagd – mestská hra / honba za pokladom

eine Fahrradtour unternehmen – podniknúť výlet na bicykli

gemeinsam kochen mit Resten – spoločne variť zo zvyškov (čo dom dal)

der Konsumverzicht – vzdanie sa konzumu / zrieknutie sa nakupovania

die Konsumgesellschaft – konzumná spoločnosť

Geld ausgeben für + Akk. – míňať peniaze na

sparen – šetriť

etwas leihen / ausleihen (von + Dat.) – požičať si niečo (od niekoho)

tauschen – vymeniť / meniť (napr. die Tauschbörse – výmenný bazár)

etwas teilen (Sharing-Economy) – niečo zdieľať (napr. autá, jedlo)

die Gastfreundschaft – pohostinnosť (Couchsurfing)

eine Herausforderung annehmen – prijať výzvu

kreativ werden – stať sa kreatívnym / začať tvoriť kreatívne

verzichten auf + Akk. – zaobísť sa bez / zriecť sa niečoho

Es ist schwer, auf den gewohnten Kaffee im Café zu verzichten.

die Einschränkung, -en – obmedzenie

sich ausgeschlossen fühlen – cítiť sa vylúčený (zo spoločnosti, lebo nemám peniaze na bar/kino)

etwas zu schätzen wissen – vedieť niečo oceniť (hodnotu vecí)


Wichtige Frasen:


Man kann auch ohne Geld eine gute Zeit haben, indem man... Človek môže prežiť dobrý čas aj bez peňazí tým, že...)


Statt ins Kino zu gehen, könnte man...

Namiesto návštevy kina by sa dalo...


Es gibt viele Kultureinrichtungen, die freien Eintritt anbieten.

Existuje veľa kultúrnych inštitúcií, ktoré ponúkajú voľný vstup.)


Ein Vorteil ist, dass man lernt, kreativer mit seiner Zeit umzugehen.

Výhodou je, že sa človek naučí zaobchádzať so svojím časom kreatívnejšie.


Das größte Problem wäre für mich der Transport / das Essen.

Najväčším problémom by pre mňa bola doprava / jedlo.


Diese Erfahrung zeigt uns, wie stark wir vom Konsum abhängig sind.

Táto skúsenosť nám ukazuje, akí silno sme závislí od konzumu.



Diskussion und Breakrooms:


  1. Wie würde Ihr perfektes Wochenende aussehen, wenn Sie keinen einzigen Cent ausgeben dürften? Welche Aktivitäten in Ihrer Stadt oder Umgebung sind komplett kostenlos?


  1. Was würden Sie essen und trinken?

Müsste man vorher Vorräte einkaufen (was ein Betrug wäre), oder kochen Sie strikt mit Resten, die Sie schon zu Hause haben?


  1. Stellen Sie sich vor, Sie möchten Kultur erleben (Kino, Konzert, Museum). Wie kann man in Ihrer Stadt Kultur genießen, ohne Eintritt zu bezahlen?


  1. Das größte Problem bei einem Wochenende ohne Geld sind oft Freunde, die ins Café oder Restaurant gehen wollen. Wie würden Sie reagieren? Würden Sie die Einladungen absagen oder alternative, gratis Aktivitäten vorschlagen?


  1. Haben Sie das Gefühl, dass wir in unserer Konsumgesellschaft verlernt haben, Freizeit ohne Geld zu genießen? Warum kostet fast jedes Hobby heute Geld?


  1. Glauben Sie, dass man sich ohne Geld in einer modernen Stadt automatisch einsam oder ausgeschlossen fühlt?


  1. Wie würden Sie sich am Wochenende fortbewegen? Ist ein Ausflug oder eine Reise ohne Geld überhaupt möglich (z. B. durch Fahrradtouren, Wandern oder Couchsurfing)?


  1. Könnten Sie sich vorstellen, an einem Tausch- oder Sharing-Projekt teilzunehmen? 

Z. B. einem Nachbarn Ihr Fahrrad ausleihen und er sollte dafür in Ihrem Garten helfen.



Zusammenfassung und Feedback



Geld macht nicht glücklich, aber es hilft..... 😊

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