2026.06.22_Unterschiede Deutschland, Österreich und Slowakei
Zdieľať
Unterschiede Deutschland, Österreich und Slowakei
Wiederholung zur Grammatik (Vergangenheitsformen von Modalverben)
Er ......................den Apfel essen (können/dürfen/wollen/müssen/sollen)
Wir ................................ins Kino, aber wir ...........................nicht (wollen/dürfen)
Ihr ......................viele Treppen steigen und ....................ihr die Aussicht geniessen. (müssen/können)
Nur weil er es ..............................., hatte er geholfen (wollen).
Neue Grammatik
Verbformen von „wissen“
Präsens: ich weiß
Präteritum: ich wusste
Perfekt: ich habe gewusst
Konjunktiv: ich wüsste
Er weiß die Antwort nicht.
Sie wusste sofort, wer angerufen hat.
Ihr habt das nicht gewusst, oder?
Ich wüsste gern, wie das funktioniert.
Ich .......................(vedieť - prítomný čas) nicht, wo meine Schlüssel sind.
.................. (vedieť - vy/ihr, prítomný čas) ihr, wann der Zug abfährt?
Gestern ...................(vedieť - my/wir, minulý čas Präteritum) wir das noch nicht.
Ich habe es wirklich nicht.....................(vedieť - minulé príčastie, Perfekt).
Wenn ich das .......................(vedieť - podmieňovací spôsob Konjunktiv II, ja/ich), würde ich es dir sagen.
Zu dem heutigen Thema:
Mentalität, Kommunikation, Lebensstil und Höflichkeit
DE:
Starker Individualismus
Respekt vor Reglungen und Gesetzen und starkes Umweltbewustsein
Sicherheit ist wichtig in allen Bereichen, deshalb sind Deutsche meist sehr viel versichert.
Extreme Direktheit.......
Höflichkeit bedeutet, die Wahrheit unverblümt zu sagen und direkt auf den Punkt zu kommen.
Small Talk gilt als Zeitverschwendung.
AT:
Das Konzept der Gemütlichkeit – Wohlbehagen, Genuss und Lebensfreude.
Die Österreicher lieben Traditionen, die Kaffeehauskultur und diese Balance zwischen Arbeit und Freizeit.
Die Kommunikation ist freundlich, Leute sind offen, zum Geschspäch bereit, empfehlen gern ihr Land.
SK:
Wie ist die übliche slowakische Mentalität? Wie sind die Leute so...?
Warum fällt es auf, dass oft die Leute streng, traurig, ärgerlich im Gesicht aussehen?
Möchte man nicht angesprochen werden?
Wie sind die Unterschiede zwischen Stadt und Dorf (Landesteile)?
Haben Slowaken starke familiäre Bindung?
Wie sieht es mit der Anpassungsfähigkeit aus, wenn fremde Ideen etabliert werden?
Halten Slowaken gern Gesetze ein, oder ist ihre eigene Lösung - am Gesetz vorbei - ausgeprägter?
Wortschatz:
die Mentalität mentalita
das Wohlbehagen pohoda
das Umweltbewustsein ekologické povedomie
die Gemütlichkeit pohodlie, útulnosť
unverblümt – die Unverblümtheit bez okolkov – priamočiarosť (v reči)
ausgeprägt – die Ausprägung výrazný - výraznosť
Traditionen, Sitten und Bräuche
DE:
Regionale Unterschiede (katholischer Süden vs. protestantischer Norden).
Eine ausgeprägte Vereinskultur (auch Gartenvereine) und organisierte Freizeitgestaltung.
Die Familie ist traditionel Ankerpunkt (wichtiger Punkt).
Regionale und saisonale Feste, Karnevals - die je nach Größe und Ort entweder von Vereinsmitglieder oder professionellen Veranstalter gestaltet werden.
AT:
Tief verwurzelte alpine Traditionen, Heimatgefühl.
Das Tragen traditioneller Kleidung (Trachten wie Dirndl und Lederhosen) ist auch bei modernen Hochzeiten, oder Feiern üblich. Aber auch in der Freitzeit oder in der Arbeit .
SK:
Welche Traditionen werden in der Slowakei gepflegt?
Dorffeste, Kirchenfeste...
Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Dorf?
Sind Vereine stark verbreitet?
Welche Bräuche sind am meisten gepflegt? (Weihnachten, Ostern,...)
Wie steht dazu die junge Generation?
Warum sind Namenstage so hoch geschätzt? (starke katholische Tradition)
Warum werden in der Slowakei so viele Spitznamen vergeben?
Wortschatz:
verwurzelt zakorenený
die Freizeitgestaltung voľnočasové aktivity
das Heimatgefühl pocit domova
der Verein – das Vereinsmitglied klub/spolok – člen klubu
pflegen, die Pflege starať sa, starostlivosť
der Brauch, die Bräuche zvyk, zvyky
der Namenstag meniny
Feedbacks zu Breakrooms
Zusammenfassen zu den Themen.